5 Probleme der Globalisierung in der Textilindustrie

Globalisierung bezeichnet die weltweite Vernetzung von vielen verschiedenen Bereichen. In der Textilindustrie verstehen wir darunter generell die Tatsache, dass der Grossteil unserer Kleidung in weit entfernten Ländern hergestellt wird und dann bei uns in den Läden landet. Produktion und Verkaufsort sind also global verwoben. Mit dieser Globalisierung kommen jedoch einige Probleme daher. Wir haben hier 5 Hauptprobleme für dich als Überblick zusammengestellt.

1. Europäische Textilproduktion verschwindet
Die starke Auslagerung der Textilindustrie in Billigproduktionsländer hat dafür gesorgt, dass die Europäische Textilindustrie allmählich verschwindet. Diese war nämlich noch bis vor wenigen Jahren ökonomisch sehr stark und bedeutend und wurde mittlerweile von der globalen Auslagerung fast ausgelöscht.

2. Lange Transportwege
Aufgrund der grossen Distanz zwischen Produktionsstätte und Verkaufsort entstehen lange Transportwege, die einen erheblichen Umweltschaden verursachen. Viel CO2 wird ausgestossen und unnötig Energie verbraucht.

3. Ausnützung der Mitarbeiter
Die Auslagerung der Produktion in weit entfernte Länder geht meist mit schlechten Arbeitsbedingungen einher. Die Mitarbeiter erhalten Löhne, die kaum zum Überleben reichen und Kinderarbeit ist an der Tagesordnung – um nur wenige Punkte zu nennen.

4. Wenig gesetzliche Vorschriften des Staates
Es gibt weniger gesetzliche Vorschriften für den Schutz von Arbeitern und Umwelt. Das führt zu leichtfertiger Verschmutzung und unmenschlichen Bedingungen, da es keine gesetzlichen Kontrollen gibt, die dies verhindern würden.

5. Erlaubt Existenz von Massenkonsum
Die Globalisierung bestärkt den Massenkonsum, denn nur so kann dieser überhaupt existieren. Schliesslich wären ohne die globale Vernetzung derartige Produktionsmengen, die von der Fast Fashion Industrie gefordert werden, nicht möglich.

Dennoch, Globalisierung per se ist nicht schlecht; problematisch ist allerdings, dass wir die Möglichkeiten der Globalisierung nur für Schlechtes nutzen. Weil die grossen Modekonzerne möglichst hohen Profit generieren wollen, wird die Ware in Billiglohnländern produziert und so nicht nur für sie, sondern auch für uns Konsumenten auf Kosten der Arbeiter und der Umwelt billiger. Jedes einzelne dieser Probleme kommt also zu einem grossen Gesamtbild zusammen, welches in einem Teufelskreis endet. Wir alle können jedoch unheimlich viel dafür tun, die Globalisierung mehr für Positives zu nutzen. Erfahre nächste Woche mehr darüber!

Text verfasst von: Cynthia | Praktikantin Marketing & Design


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